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Croissants

Gebackene Mondsicheln

Im Jahre 1638 wurde Wien von türkischen Truppen belagert. Die Türken versuchten mehrmal, die Stadt mit Gewalt zu erobern, allerdings erfolglos. Dann kamen sie auf die Idee, einen Tunnel zu graben. Die Wiener Bäcker, die damals noch in den Kellern zu arbeiten pflegten, hörten die Grabungsgeräusche und alarmierten die Armee.

Für ihre Hilfe wurden die Bäcker mit Dank und hohen Ehren bedacht. Aus feierlichem Anlass buken sie ihr Brot in Form eines Halbmondes, dem Symbol des Osmanischen Reiches.

Hundert Jahre später führte Marie Antoinette (eine österreichische Prinzessin, die Louis XVI heiratete) das Gebäck in Frankreich ein, wo es „Croissant“ getauft wurde.

Und ob sie die Geschichte glauben oder nicht, es ist immer eine gute Idee, auf eine Melange und ein Croissant eines der eleganten Wiener Kaffeehäuser zu gehen.